Pressespiegel:  Bundesheergewerkschaft Aktuell, 7/2022

© Bundesheergewerkschaft Aktuell, 7/2022
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Pressespiegel: Salzburger Nachrichten, 20 07 2022

© Alexander PURGER / Salzburger Nachrichten, 20 07 2022

Hier geht es zum Beitrag mit unserem Kameraden HptmA Dr. HOLECZY Werner 


Vorschläge und Forderungen an einen modernen Sanitätsdienst des Bundesheeres 2022

Sehr geehrte Kameraden!

Sehr geehrte Damen und Herren Besucher unserer Website!

 

Die anhaltenden Kampfhandlungen in der Ukraine führen zu einem Gesinnungswechsel in Politik und Gesellschaft. Über eine höhere Dotierung des Wehrbudgets wird nun von allen möglichen Seiten gesprochen, eine realistische Erhöhung des Heeresbudgets könnte heuer oder in den nächsten Jahren real werden. Im Zuge dessen meldeten viele Experten und mehr oder weniger dazu Berufene ihre Budgetwünsche an.

 

Interessanter Weise war natürlich wieder nichts für die Sanität eingeplant. Obwohl zum Beispiel die Washington Post am 26. Mai 2022 erstmals ungeschönt darüber berichtet, dass Ukrainische Verluste von fast 50 % durch Desertionen und Sanitätsausfälle gebildet werden. Die Sanitätsausfälle entstehen hauptsächlich durch mangelnde Fähigkeiten zum geschützten Patiententransport und in der erweiterten Selbst- und Kameradenhilfe „ Many of the casualties suffered by the above referenced volunteer unit were due to lack of logistics available to transport the wounded to hospitals behind the front lines. The report emphasizes that the entirety of the catastrophic conditions of frontline forces has led to officers and enlisted increasingly refusing to follow orders from higher command. Washington Post, 26May2022, Sudarsan Raghavan“. Von Evakuierungsketten auf Krankentragen von 7 Stunden per pedes ist in Berichten zu lesen.

 

Als Folge dessen wurde seitens der ÖGWMPh ein achtseitiges Papier mit Vorschlägen zur Optimierung der Einsatzfähigkeit des militärischen Sanitätsdienstes als Folge der bereits ableitbaren Lehren der Ukrainekrise  (auf der Homepage abgebildet) an Frau BM Mag. TANNER und alle Wehrsprecher der im Parlament vertretenen Parteien verschickt. Auf die in Diskussion stehende Zentralstellenreform, die dem BKA seitens des BMLV vorgelegt wurde, wurde bewußt nicht eingegangen.

 

Ich möchte Sie nun einladen, auf der eigens eingerichteten Unterseite „Vorschläge zur Optimierung des Sanitätsdienstes“ Ihre Kommentare  den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Bitte schicken Sie die Kommentare entweder an unsere Postadresse oder an mich. Wir werden versuchen alle Kommentare zu veröffentlichen, sofern sie sachlich sind und den allgemeinen guten und militärischen Sitten entsprechen. Die Beiträge werden nicht kommentiert werden und widerspiegeln die freie Meinung und Ansicht der Autoren. Die rechtliche Verantwortung für die Inhalte liegt bei den jeweiligen Autoren.

 

Als Fachgesellschaft der Militär- und Einsatzmedizin sind wir es unseren Mitgliedern schuldig, dieses Instrument der Meinungsäußerung und Meinungsbildung auf unserer Homepage einzurichten.

 

Ich freue mich auf Ihre geschätzten Stellungnahmen, neuen Anregungen und auf Ihre eventuellen Gegenvorschläge.

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen/ hochachtungsvoll

 

 

Euer/Ihr

 

 

Klaus Wolff, e.h.

Präsident ÖGWMPh


Brief an FBM Mag. TANNER und die Wehrsprecher

Unten angefügt befindet sich ein Brief mit Vorschlägen und Forderungen bezüglich des Sanitätsdienstes des Bundesheeres an Frau Bundesministerin Mag. TANNER.