Der "Fliegende Sanitätsdienst" des Bundesheeres

Foto: Bundesheer - Vzlt Jany

Bei einem Unfall im Auslandseinsatz hat der österreichische Soldat die gleichen Heilungschancen wie sein inländischer Kamerad. Möglich macht das der taktische strategische Patientenlufttransport (Aeromedical Evacuation). Die Aeromedical Crew mit der C-130 "Hercules" sind das fliegende Glied in der Rettungskette.

Mehr siehe unter nachstehendem link:

https://www.truppendienst.com/themen/beitraege/artikel/der-fliegende-sanitaetsdienst/

Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion TRUPPENDIENST


Bundesheersanitäter als First Responder

Am Donnerstag, den 22.02.2018 um ca. 1530 Uhr kam eine Besatzung des Sanitätszentrum West INNSBRUCK im Zuge der Rückfahrt von den Bereichsmeisterschaften am Truppenübungsplatz Hochfilzen zu einem kurz vorher ereigneten  schweren Verkehrsunfall auf der B178 zwischen Söll und Itter.

Ein PKW kam seitlich von der Straße ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. 

DGKP und Notfallsanitäter OStv Walter Stein und Rettungssanitäter Zgf Philip Schneeberger versorgten und betreuten die betroffene Person sanitätsdienstlich, regelten zwischenzeitlich den Verkehr an der Unfallstelle bis Rettungsdienst und Polizei eintrafen. 


Dienststellenbesuch am NEF Stützpunkt HALL IN TIROL

v.l.n.r.: VzltdRes C.B. Toaba, PDL Vzlt M. Weinberger MSc, NFS AR Hptm R. Hörtnagl, Leiter RD Wache HALL i.T. RK AbtKdt W. Hölbling

Im Zuge der geplanten Dienstaufsicht verband PDL Vzlt M. Weinberger MSc vom SanZ WEST Feldambulanz INNSBRUCK auch einen Besuch der RD Wache HALL IN TIROL. Die auch ein NEF Stützpunkt ist, der von der gleichnamigen ÖRK Bezirksstelle betrieben wird.

 

Vzlt Weinberger wurde von seinem langjährigen Kameraden San VzltdRes C.B. Toaba begrüßt, der seit vielen Jahren freiwilliges Mitglied der Bezirksstelle vom Roten Kreuz HALL i.T. ist.

Im Anschluss gab es eine Führung durch das Gebäude und den dazugehörigen Garagen wie auch das SEG Lager besichtigt wurde.

Ebenso wurden die eingeteilten Dienstführer des Tages, P. Jenewein und D. Seeböck, vorgestellt die den Besucher über ihren Zuständigkeitsbereich informierten.

VzltdRes Toaba konnte dem interessierten Besucher Vzlt Weinberger (der in früheren Jahren freiwilliger Mitarbeiter – Sanitätsgehilfe und Einsatzfahrer - in dieser Dienststelle war) auch von den Neuerungen der letzten Jahre berichten:

 

Mit Start der „Tiroler Gemeinnützigen Rettungsdienst Gmbh“  am 1.7. 2011 hatte sich viel verändert. Im Verbund Rotes Kreuz Tirol, Arbeiter Samariterbund,  Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hospitaldienst Tirol wie auch dem Österreichischen Rettungsdienst wird der Rettungs- und Krankentransport seither effizient durch die Leitstelle Tirol für das gesamte Bundesland von 0-24h für alle elf Bezirksstellen mit ihren Ortsstellen (Rettungswachen) koordiniert. Die Abrechnung der erbrachten Leistungen erfolgt zentral, die Fahrzeugbeschaffung ebenso. Auflagen betreffend einer zusätzlichen Fortbildung des RD Personals „Rettungssanitäter TIROL“ gilt es seither einzuhalten, dies betrifft auch die Einsatzfahrer. Erweitert um 15 Stunden jährlich ist diese daher von allen Mitarbeitern zu absolvieren die im qualifizierten Rettungs- und Krankentransport in Tirol tätig sind.

 

Die Einweisung und Information durch den diensthabenden ÖBH NFS AR Hptm R. Hörtnagl am System NEF HALL gefiel Vzlt Weinberger sichtlich.

Ein Wiedersehen und Small Talk  mit dem Leiter Rettunsdienst RK Abt-Kdt W. Hölbling rundete den Besuch bzw. die Dienstaufsicht ab.

 

Vzlt Weinberger bedankte sich für die herzliche Aufnahme, gratulierte zur tollen Ausstattung der gezeigten Fahrzeuge und dem fachlichen Kenntnisstand der beauskunftenden Mitarbeiter.

Fotos: Toaba


Zivil-Militärische Zusammenarbeit  SanZ West Feldambulanz IBK und Rettungsdienst TIROL

v.l.n.r : OStWm Schaffenrath Roland, StWm Reitstätter Johannes und AR Hptm Hörtnagl Richard vor dem im SanZ West INNSBRUCK stationierten San DINGO

Foto: Stein


Die zivil-militärische Zusammenarbeit bereichert den Notarztstützpunkt der Freiwilligen Rettung Hall vom Österreichischen Roten Kreuz und die Ausbildung von drei Bundesheer-Notfallsanitätern im Rettungsdienst TIROL.

 

Regelmäßig sitzen OStWm Roland Schaffenrath, StWm Johannes Reitstätter und AR Hptm Richard Hörtnagl vom SanZ West INNSBRUCK (Kdt und Ärztlicher Ltr ObstA Dr. Bichler) abwechselnd in einem "zivilen" Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) - besetzt mit einem Notfallsanitäter/Lenker, Notarzt und einem Notarzt oder Notfallsanitäter in Ausbildung als 3. Besatzungsmitglied - der Stützpunkte HALL IN TIROL, INNSBRUCK-STADT oder SCHÖNBERG und kommen als Notarztteam zu Unfällen aller Art oder anderen Notfallsituationen. 

Als Teamkollegen im Rettungsdienst TIROL müssen sie lernen und mit entscheiden, welche Erst-Maßnahmen für die verletzten oder erkrankten Patienten zu treffen sind. Für den jeweiligen Notfall die richtige Versorgung und Betreuung vornehmen. Die drei Sanitätssoldaten– DGKP/NFS - des Österreichischen Bundesheeres von der Feldambulanz des SanZ WEST INNSBRUCK sind nämlich im Rahmen ihrer beruflichen Fort- u. Weiterbildung in regelmäßigen Abständen zum Dienst in den vorhin genannten Notarztstützpunkten eingeteilt. 

 

Als Notfallsanitäter des Österreichischen Bundesheeres müssen sie dabei Erfahrung in der Bewältigung von Notfällen jeglicher Art sammeln ihr Wissen vertiefen. „Beim Bundesheer selbst gibt es wenige Notfälle. Daher hilft uns sehr die Praxis in der Notarztversorgung. Es hilft uns nicht nur alle Handgriffe zu festigen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, sondern hilft auch Routine zu gewinnen und damit sicherer zu werden“, erklärt Richard Hörtnagl die Relevanz der zivil-militärischen Zusammenarbeit: „Damit werden wir bestens für Einsätze im In- und Ausland weitergebildet.“ 

 

Zusätzlich bringt der Arbeitseinsatz und der damit gewonnene Erfahrungsschatz der Soldaten den Notarztstützpunkten wertvolle Unterstützung.

 

Unsere Bundesheersanitäter im Dienst bei den Stützpunkten HALL IN TIROL und SCHÖNBERG. Wie auch im Dienst als Team im OP und Röntgen der Feldambulanz SanZ West  INNSBRUCK

Fotos: Staud, Stein


In der Zeitung HALLER BLATT wurde vor kurzem über die drei Sanitätssoldaten des San Z West berichtet.

(Redaktion: Mag.Gloria Staud)