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LEBENSRETTERMEDAILLE FÜR OBERWACHTMEISTER BRUNNADER

Foto: Bundesministerium für Landesverteidigung

                                                VOR DEN VORHANG!

 

Oberwachtmeister Kevin Brunnader eilte am 4. Februar 2020 einer jungen Mutter, die auf offener Straße niedergestochen wurde, selbstlos zur Hilfe. Nun wurde er für sein beherztes Eingreifen mit der „Goldenen Medaille am Roten Bande für Verdienste um die Republik Österreich” ausgezeichnet.

 

Der Milizsoldat des Sanitätszentrum Süd konnte bei dem Vorfall in Graz-St.Peter den Angreifer mit Hilfe von militärischen Nahkampftechniken außer Gefecht setzen. In Folge hat er als Ersthelfer und nach Eintreffen weiterer Rettungskräfte als Einsatzleiter vor Ort agiert. Bundesministerin Klaudia Tanner zeigte sich in ihrer Laudatio beeindruckt von Kevin Brunnader: „Ich danke Ihnen für Ihre Leistungen, Ihren Mut, Ihre rasche Reaktion, Ihre beherzte Führung vor Ort und das Umsetzen von erlernten Fähigkeiten und von soldatischen Tugenden.”

 

Der Medizinstudent und Sanitätsunteroffizier hatte beim Vorbeifahren sofort erkannt, „dass ein Mann auf eine am Boden liegende Frau mit einem Messer einstach” und reagierte hoch professionell, wie er es gelernt hatte. Leider hatte die junge Frau nach der Erstversorgung ihren Überlebenskampf im Spital dann dennoch verloren. „Nur durch ihren Einsatz hatte sie überhaupt eine Chance – das soll Ihnen und uns im Gedächtnis bleiben und uns als Beispiel dienen”, lobte Klaudia Tanner den couragierten Milizsoldaten. Der bescheidene Kevin Brunnader dankte und bestätigte, dass er jederzeit wieder so handeln würde: „Ich fühle eine innere Verpflichtung, für die Menschen da zu sein, deshalb möchte ich auch Arzt werden und bin als Milizunteroffizier beim Österreichischen Bundesheer.”

 

Die Österreichische Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie freut sich gemeinsam mit dem Ausgzeichneten für dessen couragiertes Eintreten als Mensch wie auch Sanitätssoldat der Miliz!

Bericht C - MILITÄR AKTUELL vom 3. Feber 2021