3. Tiroler Sicherheitsempfang INNSBRUCK

v.li. Hermann Spiegl (Bergrettung), Bgm Vitus Monitzer (Vorsitzender Lawinenkommission), Landesgeologe Gunther Heißel, Gebhard Walter (Wildbach- und Lawinenverbauung), LH Günther Platter, LHStv Josef Geisler, Landespolizeidirektor Helmut Tomac, Militärkommandant Herbert Bauer und Landesfeuerkommandant Peter Hölzl beim Sicherheitsempfang 2018.

Foto: Land Tirol

 

Innsbruck (TT) – Vom Bundesheer über die Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Malteser Hospitaldienst, Johanniter, bis zur Landeswarnzentrale und Leitstelle Tirol: In der Innsbrucker Messe trafen sich am Donnerstagabend Vertreter verschiedenster Organisationen zum dritten Sicherheitsempfang des Landes Tirol.

„Wir sind in Tirol um höchstmögliche Sicherheit für den Siedlungsraum und die Verkehrsverbindungen bemüht“, schickt Zivil- und Katastrophenschutz- sowie Strassenbaureferent Josef Geisler (VP) voraus. 100-prozentige Sicherheit vor Naturgefahren werde es aber trotz größter Anstrengungen in einem Gebirgsland wie Tirol nie geben. Nach dem Felssturz in Vals werde man in den kommenden Tagen ein Konzept zum Schutz von Gebäuden und für sichere Verkehrsbedingungen präsentieren.

In 54 der 279 Tiroler Gemeinden hat es im Vorjahr Katastrophenereignisse gegeben – von der Mure über Felsstürz bis zu Lawinen.

LH Günther Platter (VP) nutzte die Veranstaltung, um seine Forderung nach mehr Personal für Polizei und Justizwache zu erneuern. Er werde sich ebenfalls dafür einsetzen, dass der Assistenzeinsatz des Bundesheeres – speziell bei der Kontrolle von Güterzügen am BRENNER – weitergehe.

 

Bereits zum dritten Mal wurden die Tiroler Wehrmediziner als Wpol Vereinigung die sich außer für  wehrmedizinische ebenso für sicherheitsrelevante und -politische Themen interessieren vom Land Tirol herzlich dazu wieder eingeladen. 

 

Fotos: Land Tirol, Toaba, Trobos, Ettmayer



Beim "get2gether" im Foyer der Messehalle INNSBRUCK hatte Landeshauptmannstellvertreter und Referent für Sicherheit Josef Geisler auch Zeit für eine Aufnahme mit den Gästen der LG Tirol von der Österreichischen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie