5. Tag der Wehrpflicht in WIEN

Der Vorsitzende der "Plattform Wehrhaftes Österreich" Brigadier Mag. E. Cibulka eröffnet den 5. Tag der Wehrpflicht in WIEN im Haus der Industrie

Foto: VzltiR Möseneder

 

Parteienvertreter unterstützen die Forderungen der wehrpolitischen Vereine

Vertreter von ÖVP, FPÖ und SPÖ stehen zu Wehrpflicht, Reaktivierung der geistigen Landesverteidigung und Budgeterhöhung für Bundesheer

 

Wien (OTS) - Am 20. Jänner 2018 veranstaltete die „Plattform Wehrhaftes Österreich“ den traditionellen „Tag der Wehrpflicht“. Die teilnehmenden Vertreter der politischen Parteien, darunter NRAbg. Mag. Michael Hammer (ÖVP), NR Abg. Dr. Reinhard Bösch (FPÖ) und NRAbg. Rudolf Plessl (SPÖ), unterstützten die Forderungen der Plattform Wehrhaftes Österreich nach einem höheren Budget für das Bundesheer. „Die Parlamentsvertreter sind sich darüber einig, dass das Bundesheer budgetär, personell und strukturell weit höher ausgestattet werden muss. Das ist für die sicherheitspolitische Vorsorge Österreichs ein großer Erfolg“ hielt Brigadier Mag. Erich Cibulka, Vorsitzender der Plattform Wehrhaftes Österreich, fest.

Außerdem stehen die Vertreter der großen Parlamentsparteien uneingeschränkt hinter dem in der Bundesverfassung festgehalten Milizsystem und dem Konzept der Geistigen Landesverteidigung. „Die Wehrbereitschaft ist ein wesentlicher Teil der Sicherheitsarchitektur Österreichs. Wir freuen uns deshalb, dass die Vertreter des Parlaments ebenso die Bedeutung der Geistigen Landesverteidigung erkannt haben und deren zeitgemäßer Wiederbelebung positiv gegenüberstehen“ betont Cibulka.

Zudem verschließen sich die Vertreter der Parlamentsparteien auch nicht der Debatte über die Rückkehr zu verpflichtenden Truppenübungen im Sinne des Modells „6+2“, das heißt sechs Monate Grundwehrdienst und 2 Monate Milizverwendung in Form von Truppenübungen. Dazu Cibulka: „Auch wenn es noch kein aktuelles Thema ist, wird sich die Plattform weiterhin dafür einsetzen, dass unser Milizsystem effektiv leben kann. Das ist nur mit verpflichtenden Truppenübungen möglich.“

Seit der Volksbefragung über die Beibehaltung der Wehrpflicht 2013, bei der sich etwa 60% der Bevölkerung für den Erhalt der Wehrpflicht ausgesprochen hat, wuchs die Plattform auf ca. 250.000 Mitglieder in 12 wehrpolitischen Organisationen an. Im Rahmen der wehrpolitischen Debatten erfährt die Plattform auch von Seiten der Parlamentsparteien mehr und mehr Zuspruch.

 

„Die Plattform Wehrhaftes Österreich wird sich weiterhin für ein einsatzbereites Bundesheer - als strategische Handlungsreserve der Republik - einsetzen. Nur so kann die Sicherheit Österreichs garantiert werden“ schließt Cibulka. Das gesamte Positionspapier kann auf der Homepage abgerufen werden.

 

Mit freundlicher Genehmigung Plattform Wehrhaftes Österreich/OTS

 

Mitglieder der ÖGWMP Landesgruppe TIROL waren auch diesmal bei der Veranstaltung dabei, wurden vom Vorsitzenden der Plattform "Wehrhaftes Österreich" Brigadier Mag. E. Cibulka herzlich begrüßt wie auch eine Mitwirkung der Gesellschaft als "unterstützendes Mitglied" möglich und erwünscht bezeichnet wurde.

Fotos: VzltiR Möseneder